Unternehmen
jever pilsener
Website
jever-pilsener.de
Geschäftsmodell /-fakten
Das Geschäftsmodell von Jever Pilsener besteht darin, alkoholische und alkoholfreie Getränke herzustellen und zu vermarkten. Die Marke wird vom Friesischen Brauhaus zu Jever hergestellt, das seit 1848 existiert und zuerst als Flaschenbier verkauft wurde. Im Laufe der Jahre wurde das Brauhaus modernisiert und ausgebaut, und es wurden zusätzliche Biersorten sowie alkoholfreie Getränke eingeführt. Das Unternehmen betont in seinem Verhaltenscodex das Bewusstsein für die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit alkoholischen Getränken und setzt sich für den Schutz der persönlichen Daten der Verbraucher ein.
Produkte / Dienstleistungen
Jever Pilsener ist ein deutsches Bier, das seit 1848 von der Friesischen Brauhaus zu Jever gebraut wird. Es zeichnet sich durch einen friesisch-herben Geschmack aus, der durch die Verwendung von besonders weichem Brauwasser und mehr Hopfen erreicht wird. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 4,9% Vol. Neben Jever Pilsener bietet das Unternehmen auch alkoholfreie Biere wie Jever FUN und Jever FUN Zitrone an. Darüber hinaus stellt das Unternehmen den Branntwein Jever Digestif her.
Kenzahlen zum Unternehmen
Jever Pilsener wird von der Firma Friesisches Brauhaus zu Jever, Teil der Oetker-Gruppe, hergestellt. Es gibt keine öffentlich verfügbaren Informationen über die genauen Mitarbeiterzahlen, aber die Radeberger Gruppe, zu der Jever Pilsener gehört, beschäftigt insgesamt etwa 3.200 Mitarbeiter. Die Radeberger Gruppe ist einer der führenden Bierhersteller in Deutschland mit mehr als 80 Marken.
Business-Case
Der Businesscase einer Partnerschaft zwischen Jever Pilsener und dem Fußballclub FC St. Pauli könnte darin bestehen, dass beide Marken von ihrer regionalen Herkunft und ihrer Bekanntheit profitieren. Jever Pilsener könnte das Image von FC St. Pauli als Verein, der für Authentizität und eine alternative Fankultur steht, nutzen, um sein eigenes Image als authentisches und traditionelles Bier zu unterstreichen. FC St. Pauli hingegen könnte von den Werbeausgaben von Jever Pilsener profitieren, um seine Reichweite zu erhöhen und neue Fans zu gewinnen. Weiterhin könnte die Partnerschaft auch zu gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen führen, die beide Partner und ihre Kunden gleichermaßen begeistern.
Vorhandene Partnerschaften
Es sind keine konkreten Partnerschaften des Jever Pilsener Unternehmens im Sinne von Joint Ventures oder strategischen Allianzen bekannt, die potenzielle Konflikte bergen könnten. Es existieren jedoch unterschiedliche Aspekte, die als Vorbild oder potenziell inspiriend angesehen werden können, wie die langjährige Geschichte und Tradition des Unternehmens, die Besonderheit des weichen Brauwassers und die Verwendung von mehr Hopfen, was den einzigartigen friesisch-herben Geschmack ermöglicht.
Risiken
Eine Partnerschaft des FC St. Pauli mit Jever Pilsener könnte folgende Risiken mit sich bringen:
1. Ethische Bedenken: Der FC St. Pauli ist dafür bekannt, sich für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit einzusetzen. Jever Pilsener gehört hingegen zum Oetker-Konzern, der in der Vergangenheit Bedenken hervorgerufen hat, u.a. im Zusammenhang mit der Affäre um einen gescheiterten Einstieg von Oetker bei der Supermarktkette Kaiser's.
2. Imageverlust: Da Alkohol im Stadion und bei Fußballspielen generell immer wieder mit Gewalt und unsozialem Verhalten in Verbindung gebracht wird, könnte der Ruf des FC St. Pauli leiden, sollte die Partnerschaft nicht sorgfältig geplant und umgesetzt werden.
3. Abhängigkeit vom Sponsoring: Wenn FC St. Pauli zu sehr von einem Sponsor abhängt, könnte dies die Unabhängigkeit des Vereins beeinträchtigen. Ein solches Risiko ist besonders hoch, wenn der jeweilige Sponsor nicht vollständig zu den Werten des Vereins passt.
4. Mangelnde Kontrolle: Eine Partnerschaft bedeutet immer auch, dass man sich auf den jeweiligen Partner verlassen muss. Ein Fehlverhalten des Sponsors könnte daher auch Auswirkungen auf den FC St. Pauli haben. Daher ist es wichtig, dass der Verein stets die Kontrolle über die Partnerschaft behält.
5. Negative Reaktionen der Fans: Eine Partnerschaft mit einem Bierhersteller könnte bei manchen Fans auf Widerstand stoßen, insbesondere wenn sie Bedenken bezüglich Alkohol haben oder das Sponsoring als wenig kreativ oder überraschend ansehen.
Die Risiken sollten gegen die potenziellen Vorteile abgewogen werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
Chancen
Mögliche Partnerschaftsvorteile für den FC St. Pauli durch eine Kooperation mit Jever Pilsener:
1. Imageförderung: Jever Pilsener ist eine national bekannte Biermarke mit einer langjährigen Tradition. Durch die Partnerschaft könnte der FC St. Pauli von der Assoziation mit dem Unternehmen profitieren und sein Image stärken.
2. Zugang zu neuen Fans: Jever Pilsener hat ein großes Kundenpotential und kann durch die Partnerschaft den FC St. Pauli bei einer breiteren Zielgruppe bekannt machen.
3. Gemeinsame Werbekampagnen: Durch gemeinsame Werbekampagnen können beiden Partnern Vorteile zugutekommen, da sie ihre Reichweite erhöhen und ihre Zielgruppen gemeinsam ansprechen können.
4. Finanzielle Vorteile: Eine Partnerschaft mit Jever Pilsener könnte dem FC St. Pauli finanzielle Vorteile bringen, indem das Unternehmen als Sponsor auftritt und den Verein unterstützt.
5. Nachhaltigkeit: Jever Pilsener engagiert sich in verschiedenen nachhaltigen Projekten. Durch die Partnerschaft könnte der FC St. Pauli auch von diesem Engagement profitieren und seine eigene Nachhaltigkeitsstrategie stärken.
6. Gemeinsame Veranstaltungen: Durch gemeinsame Veranstaltungen, wie zum Beispiel Public-Viewing-Events oder Fanfeste, können beide Partner ihre Zielgruppe erweitern und ihre Bekanntheit steigern.
7. Gegenseitige Unterstützung: Eine Partnerschaft bietet auch die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen. Beide Partner können ihre Expertise und Ressourcen teilen und gemeinsam wachsen.
Vertiefung Ökologie
Jever Pilsener betont die Bedeutung von ökologischen Konzepten und respektiert dabei die persönlichen Rechte ihrer Kunden. In Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit ist das Unternehmen Mitglied des Bündnis für Nachhaltigkeit und trat 2013 dem Umweltpakt Niedersachsen bei. Im Produktionsprozess setzt Jever Pilsener auf umweltfreundliche Verfahren, wie etwa einen umweltschonenden Kühlturm und den Einsatz eines eigenen Blockheizkraftwerks. Zusätzlich legt das Unternehmen Wert auf die Verwendung von ökologischen Rohstoffen und strebt eine CO2-Reduzierung an. Außerdem engagiert sich Jever Pilsener für eine artenerhaltende Landwirtschaft in der Region Jever, indem es den Anbau von Hopfen und Gerste vor Ort fördert.
Vertiefung Soziales
Das Unternehmen Jever Pilsener engagiert sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit alkoholischen Getränken und respektiert die persönlichen Rechte der Nutzer. Es gibt einen Kodex für Werbekampagnen und -botschaften, der als Referenz und Orientierungshilfe für jede Kampagne und jede Maßnahme in Marketing und PR dient. Trotz des gelebten Bekenntnisses kann es vorkommen, dass Werbebotschaften für Verbraucher missverständlich oder irreführend sind. In solchen Fällen können Nutzer Beschwerde beim Deutschen Werberat einlegen oder sich direkt an das Unternehmen wenden. Weitere Informationen zur Verantwortung des Unternehmens können auf der Website https://www.jever.de/brauerei/verantwortung/ gefunden werden.
Vertiefung Unternehmensführung
Das Unternehmen Jever Pilsener verfolgt einige Unternehmensführungskonzepte, die sich in den Bereichen Arbeitgeberverantwortung, Diversität/Nachhaltigkeit als Führungsaufgabe und Code of Conduct/Verhaltenskodex widerspiegeln. In Bezug auf die Arbeitgeberverantwortung kann das Unternehmen durch seinen Umgang mit persönlichen Rechten, Datenschutz und Verantwortungsbewusstsein in Bezug auf alkoholische Getränke punkten. Im Bereich Diversität/Nachhaltigkeit gibt es keine direkten Informationen zu entsprechenden Maßnahmen. Hinsichtlich des Code of Conduct verfügt das Unternehmen über einen Kodex, der einheitliche Richtlinien für Werbemaßnahmen und Kampagnen definiert und zur Orientierung dient. Es gibt keine ausdrücklichen Informationen zu Transparenz in Finanzen/Struktur, Standards und Zertifizierungen oder Unternehmenskommunikation.